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Wie die Chrischona Campus AG auf die Coronakrise reagiert.

Die vom Schweizer Bundesrat verhängten Massnahmen gegen das Coronavirus treffen die Chrischona Campus AG hart. Zahlreiche Veranstaltungen wurden storniert. Bis mindestens zum 8. Juni 2020 dürfen keine Gäste mehr kommen. In dieser Krise liegen aber auch Chancen, sie gilt es zu nutzen.

Hotellerie und Gastronomie sind hart getroffen

Chrischona Campus am 24. März 2020

Der Chrischona Campus am 24. März 2020. Aufgrund der Coronakrise dürfen keine Gäste mehr kommen.

Normalerweise ist das Frühjahr eine arbeitsreiche Zeit auf dem Chrischona Campus. Rund um Ostern und Pfingsten gibt es viele Veranstaltungen von Stammgästen. 2020 wurden alle abgesagt. Diese Stornierungen treffen die Chrischona Campus AG hart. In den Geschäftsbereichen Hotellerie, Events und Gastronomie geht nichts mehr. 15 Mitarbeitende befinden sich deshalb in Kurzarbeit.

Die Arbeit hört nicht auf

Die Arbeit geht aber nicht ganz aus. Die Geschäftsführung der Chrischona Campus AG hat Projekte definiert, die wichtig und wertschöpfend sind, aber bislang nicht angegangen werden konnten. Dazu gehören Unterhaltsarbeiten an den Gebäuden, Grundreinigung sowie Räumungs-, Entsorgungs- und Archivierungsarbeiten.

Freiräume für strategisches Arbeiten

Zsolt Kubecska will die entstandenen Freiräume nutzen, um Strategieentwicklung und Marketing voranzubringen. «Ohne den Stress des Tagesgeschäftes kann ich gemeinsam mit meinem Team strategisch arbeiten. Wir wollen die Chrischona Campus AG optimal aufstellen für die Zeit nach der Coronakrise», sagt er.

Eine Krise in der Aufbauphase

Zsolt Kubecska, Geschäftsführer Chrischona Campus AG

Zsolt Kubecska ist seit 2019 Geschäftsführer der Chrischona Campus AG.

Die Chrischona Campus AG wurde im November 2018 gegründet, seit Mai 2019 ist Geschäftsführer Zsolt Kubecska dabei. Die Krise trifft das junge Unternehmen in einer Aufbau- und Orientierungsphase. Der Geschäftsführer sieht darin Potential: «Die Krise hilft uns dabei, klarer zu sehen. Welche Geschäftsfelder können wir wirtschaftlich betreiben und welche neuen Dienstleistungen in Zukunft anbieten? So erhalten wir Antworten, die uns weiterbringen». Deshalb bleibt er optimistisch: «Wenn diese Krise vorbei ist, freue ich mich darauf, auf das zurückzublicken, was wir umgesetzt und weiterentwickelt haben.»

Projekte laufen weiter

Die Coronakrise fällt in eine Zeit, in der das Restaurant Waldrain geschlossen ist. Es ist deshalb nicht betroffen von den aktuellen Massnahmen. Die Chrischona Campus AG verfolgt planmässig das Projekt, das Restaurant wieder zu eröffnen. Die nächsten konkreten Schritte umfassen Pläne des Architekten und Gespräche mit potentiellen Pächtern. Frühestens im Jahr 2021 kann das Restaurant Waldrain neu eröffnet werden.
Ein zweites Bauprojekt ist das Haus Friedau, das im Sommer 2020 umgebaut wird. Hier entstehen drei grosse Wohnungen.

Verpflegung ist sichergestellt

Auf dem Chrischona Campus wohnen und arbeiten rund 150 Menschen. Ihre Verpflegung ist sichergestellt durch die Zusammenarbeit mit der Firma Felfel. Die Mitarbeitenden des Theologischen Seminars St. Chrischona und der Chrischona Campus AG können sich über die Felfel-Kühlvitrine mit wöchentlichen wechselnden und frisch zubereiteten Menüs versorgen. Der grosse Speisesaal im «Brüderhaus» bietet genügend Raum, um das Essen mit dem vorgeschriebenen 2-Meter-Abstand zu sich nehmen zu können.

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